Spende an Verein BackUp-ComeBack überreicht

Westfälische Kaufmannsgilde spendet an BackUp-ComeBack e. V.

Die Westfälische Kaufmannsgilde (WKG) hat sich in diesen Zeiten auf digitale Veranstaltungen spezialisiert. Ein Vortrag von Hartmut Anders-Hoepgen (2.v.l.) am 18. Mai 2020 zum Thema Rechtsextremismus in Dortmund wurde von den Gildnerinnen und Gildnern am Laptop oder Tablet verfolgt. Als Dank für informative Einblicke überreichten ihm WKG-Vorsitzende Gabriele Kroll (links), Geschäftsführer Georg Schulte und Assistentin Katja Kina jetzt das Gilden-Wappentier „Gloria“ – die Übergabe musste zum Glück nicht virtuell über die Bühne gehen. Der Verein BackUp - ComeBack e.V. erhielt zudem eine Spende in Höhe von 1.000 Euro.

Die Westfälische Kaufmannsgilde - im Jahre 1924 gegründet, 1933 aufgelöst und 1947 wieder ins Leben gerufen - ist eine Vereinigung angesehener Dortmunder Kaufleute, die eng mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund verbunden ist. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Mitglieder mit aktuellen wirtschaftspolitischen Fragen vertraut zu machen und den kaufmännischen Nachwuchs zu fördern. So hat die „Alte Gilde“ erstmals in Deutschland Kaufmannsgehilfenprüfungen durchgeführt. Seit ihrer Wiedergründung fördert sie außerdem die Wirtschaftsjunioren bei der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund.

Foto: WKG/Stephan Schütze

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Alltäglichen und strukturellen Rassismus überwinden!

Erklärung des Runden Tischs gegen Radikalismus und Gewalt in der Stadt Hamm

Der Runde Tisch gegen Radikalismus und Gewalt in der Stadt Hamm spricht sich in einer aktuellen  Erklärung gegen alltäglichen und strukturellen Rassismus und verweist in diesem Zuge auf die Arbeit des Westfälischen Vereins für die offensive Auseinandersetzung mit dem  Rechtsextremismus - BackUp - ComeBack. Hier die Erklärung im Wortlaut:

Der Runde Tisch gegen Radikalismus und Gewalt in der Stadt Hamm setzt sich seit seiner
Gründung für die Überwindung jeglicher Form von Rassismus und Gruppenbezogener
Menschenfeindlichkeit ein. So lauten die einleitenden Worte des Hammer Appell vom
19.11.1991:

„Wir, die Unterzeichner dieses Appells, sind uns einig, dass Gewalt,
Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in unserer Stadt nicht geduldet werden können.“

Im Geist des Hammer Appells stellt sich der Runde Tisch hinter diejenigen, die sich in
Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik besonnen und gewaltfrei gegen alltäglichen und
strukturellen Rassismus engagieren.

Erneut stoßen die Proteste nach dem Tod von George Floyd, Breonna Taylor und Ahmaud
Arbery eine notwendige Debatte über strukturelle Rassismen und alltägliche Diskriminierung
auch in Deutschland und bei uns in Hamm an.

Die Stadt Hamm und die Hammer Zivilgesellschaft nehmen die Erfahrungen diskriminierter
Menschen ernst. Der Runde Tisch unterstützt Initiativen, die den Dialog mit den Angehörigen
gesellschaftlicher Minderheiten suchen und den Betroffenen von alltäglichem und
strukturellem Rassismus zuhören.

Der Runde Tisch sieht sich in der Pflicht, die Entwicklung einer diskriminierungsfreien
Stadtgesellschaft, wie sie im Handlungskonzept der Stadt Hamm gegen Gruppenbezogene
Menschenfeindlichkeit benannt ist, weiterhin entschieden zu begleiten, zu unterstützen und
aktiv zu fördern.

Wir verweisen in dieser Sache auf die westfälische Beratungsstelle für Betroffene
rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt „BackUp – ComeBack
e.V.“

Hamm, den 09.06.2020

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DEW21 sponsert Pkw für den Verein „BackUp – ComeBack“

Schnell und flexibel
zur Opferberatung

Dortmund / 5. November 2019 – Rechtes Gedankengut hat in Dortmund keinen Platz. Aufklärung und vielfältige Aktionen gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und jede Form der Gewalt haben sich der Verein „BackUp – ComeBack e.V.“ und sein Vorsitzender Hartmut Anders-Hoepgen zur Aufgabe gemacht. Der Verein bietet seit 2011 Unterstützung und Begleitung der Betroffenen und Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

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Rechte Gewalt sichtbar machen

Opferberatung „BackUp“ startet die Kampagne „Melde rechte Gewalt!“

Der wachsende Antisemitismus im Bundesgebiet, rassistische Körperverletzungsdelikte und bewaffnete Angriffe auf politische Akteur*innen zeigen deutlich, dass die anhaltende Bedrohung durch rechte Gewalttaten immer noch präsent ist und sogar zunimmt. Eine Vielzahl der rechten Übergriffe wird jedoch gar nicht als solche erkannt. Vor dem Hintergrund der anstehenden Urteilsverkündigung des NSU-Prozesses hat es sich die Einrichtung „BackUp“ zur Beratung von Opfern rechtsextremer und rassistischer Gewalt deshalb zur Aufgabe gemacht, rechte Gewalt sichtbar zu machen. Mit der Kampagne „Melde rechte Gewalt!“ will sie Aufmerksamkeit für die Übergriffe schaffen und Opfern ein adäquates Hilfsangebot bieten. BackUp berät in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster.

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